19. September 2010

Vogel.frei – Kunst im Vogelpark, Olching

Vogel.frei Vogel.frei nennt sich das Projekt, das sich einige Mitglieder des Kunstkreis Germering e:V selbst gegeben haben, um auf dem Tag der offenen Tür des Vogelparks Olching ihre Arbeiten zu präsentieren. In losem und lockeren Verbund entstanden unterschiedlichste Kunstwerke – eben vogelfrei.

Die Künstler: Gerhard Baumgärtner, Angelika Brach, Erika Duffek, Miki Früh, Adi Schreiber, Brigitte Storch und Rosa Zschau.

Ausstellung: Sonntag, 19.09.2010 von 11:00 bis ca. +/- 18:00 Uhr

Ort: Vogelpark, Olching

9. Juli 2010

Midisage ::: META>FERN

Liebe Kunstfreunde, sehr geehrte Damen und Herren,

die grosse Nachfrage, die Ausstellung mit anwesendem Künstler besuchen zu wollen, veranlasst mich dazu eine ‘Midisage’ zur

AUSSTELLUNG meta>fern

zu veranstalten:

Am Mittwoch, den 14.07.2010 von 17:30 bis 19:00 werde ich in der Ausstellung anwesend sein. weiterlesen

20. Juni 2010

meta>fern

Text zu Ansichten und Entstehung der Bilder für die

Ausstellung in der Bayerischen Krebsgesellschaft 2010

Einleitung
Strukturen stellen zugleich Betrachtungsweise und Methodik für die Realität in den Bildern von Miki Früh dar. Strukturen, wie sie als systemische Zusammenhänge vorkommen, und Strukturen, die klar erkennbar und auf den ersten Blick erfahrbar sind. Es ist besonders die Schicht darunter, die zu entdecken und aufzudecken, den Nährboden für seine Bilderwelten liefern. Das Alltägliche, aber meist Ungesehene tritt hiermit zu Tage. Dinge, Vorkommen, Verhaltensweisen gewinnen mit diesem Ansatz, die Welt zu betrachten, ihre tiefere Bedeutung, erhalten einen neuen Kontext und legen ein ganzes Netzwerk an Gedanken offen. Durch die Analyse der Strukturen, werden oft neue Symbole gefunden und mit erweiterten Bedeutungen aufgeladen – sie werden Repräsentanten von neuen Zusammenhängen.
Anhand dieser Methodik stellt sich nun Miki Früh der Aufgabe, sich mit dem Thema Krebs auseinander zu setzen.
Krebs – die Krankheit, die selten im ‘normalen’ und alltäglichen Leben Gesprächsstoff ist, hat mit schlimmen Leid zu tun, konfrontiert oft mit der Konsequenz Tod. Ganze (ferne|entlegene) Welten tun sich da auf: Die eigene Scheu und Abwehr, sich dem Thema zu nähern wird Bildinhalt.

Skizzen, Einblicke ins Atelier und ein paar Bilder der Ausstellung…

Die Herangehensweise
Da zerfallen Lebensentwürfe, werden Sinn- und Schicksalsfragen gestellt, Orientierung und Hilfe gesucht, Verzweiflung, Resignation, aber auch neuer Mut wird gefasst, der Krankheit die Stirn geboten.
Zum Teil leise, introvertiert und zaghaft finden erste Versuche statt, sich darauf einzulassen und Bilder zu finden – zum anderen schreit etwas stumm auf, will laut sein, nimmt sich dann aber wieder zurück. Ein Hin- und her an Betrachtungsweisen entsteht, muss gebündelt werden, eine Aussage, ein Symbol gefunden werden. Rücksicht und Vorsicht gehen einher – immer darauf blickend, keinen Erkrankten oder Angehörigen belehren oder gar beleidigen zu wollen.
Die Desorientierung, der Schock, die Psyche werden symbolhaft, fast surreal als Bilder umgesetzt – das Unsägliche nachempfunden. Ständig entschlüpft das Thema in einer Verzweigung von Bedeutungen. Dann kristallisieren sich Bilder heraus, die einige Aspekte beleuchten aber längst nicht allen gerecht werden können.

Was wirkt auf die Betroffenen von außen her ein? Heilsversprechen und Hoffnung durch diverse Angebote und Institutionen: klassische Schulmedizin, Glaube, Gott, Esoterik, alternative Medizin etc. schaffen ein Durcheinander an Informationen, müssen verarbeitet werden man mag sich die Frage stellen: “Wer hat recht? Wie geht es weiter? Wegschieben, Wegschauen, Ignorieren, Flucht und Resignation als Verhaltensweise?

Der Mensch verhält sich unterschiedlich – genauso unterschiedlich, wie die Auswirkungen der verschiedenen Krebsarten auf das Weiterleben sind. Eine pauschale Abhandlung ist nicht möglich und dennoch müsste allen eines gemein sein: Der Wunsch geliebt zu werden, sich fallen lassen zu können und aufgefangen und gerettet zu werden.
Der Titel der Ausstellung “meta>fern” wurde gewählt, weil er ausdrückt, wie mit Worten und Bedeutungen gerungen wird.
Metaphern sind im rhetorischen Sinne, vereinfacht gesagt, übertragene Bedeutungen einer Sache, die entweder nicht direkt genannt wird, die als Wort derart negativ ist, dass ein anderes Bild gewählt wird, oder eine Abstraktion durch eine andere Begriffswahl konkretisiert wird.
In dem Wortspiel aus der griechischen Vorsilbe ‘meta’ und ‘fern’ wird der Sinngehalt der Metapher selbst zum Bild, wobei die ‚fälschliche‘ Schreibweise an Distanz denken lässt, für weit weg, weit hergeholt und entrückt. Damit sind verschiedene Blickwinkel zum Ausdruck gebracht: aus der Ferne und mit Distanz betrachtet und zugleich von hier aus, vom Jetzt IN die Ferne geblickt.

Artikel vom Fürstenfeldbrucker Tagblatt (PDF): Das Bild im Kopf ist immer schon fertig

6. Mai 2010

Ausstellung “meta>fern”

Eine Ausstellung der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V.
mit Bildern des Künstlers Miki Früh

VERNISSAGE

Am 6. Mai 2010, ab 19.00 Uhr
Nymphenburger Straße 21 a
80335 München
Die Ausstellung ist geöffnet vom 6. Mai – 30. September 2010
jeweils von Mo-Fr: 9.00 – 17.00 Uhr

Öffentliche Verkehrsmittel sind zu empfehlen, da in der Regel Parkplätze in der Gegend um diese Uhrzeit Mangelware sind.
5 Minuten zu Fuß (Richtung Cinema) von der U-Bahn-Haltestelle Stiglmaierplatz aus.
Ich freue mich auf Ihren Besuch,
Miki Früh
P.S.: Details zur Ausstellung erscheinen erst nach der Vernissage.
16. Februar 2010

AUSSTELLUNG

Leistungsträger Der KUNSTKREIS GERMERING e.V. stellt vom 26.02. bis 01.04.2010 im Kundenzentrum der Stadtsparkasse Fürstenfeldbruck aus.

Titel der Jahresausstellung ist “Schräg”

Die Ausstellung ist während der Geschäftszeiten in der Hauptstrasse 8, 82256 Fürstenfeldbruck zu sehen.

Die Vernissage ist am Donnerstag, 25.02.2010 um 19:00 Uhr.

Ich freue mich auf Ihren Besuch, M. Früh

Nachtrag:

Wenn Sie sich ein Bild von der Vernissage machen wollen, so finden Sie auf der Internetseite des Kunstkreis Germering einige Impressionen von der Vernissage.

2. September 2009

Illustration für Klosterschokolade

zotter1 Im Zuge der Produktvermarktung für die Erzabtei St. Ottilien wurde gemeinsam mit dem Kloster Münsterschwarzach die feine Zotter-Schokolade aufgelegt. Die aus der Mission in Tansania verwendeten Cashew-Nüsse und die Kakaobohnen aus kontrolliert biologischem Anbau werden fair gehandelt, daher trägt diese Edition auch das Fair-Trade-Logo. Afrika, sprich Tansania und die Erzabtei St. Ottilien, sowie Lebensfreude – Schokolade steht hier für Genuß – treffen in dieser Illustration zusammen. Die Farbigkeit ist an die Landesfarben Tansanias angelehnt, der Stil bewusst einfach und an afrikanische Masken erinnernd gewählt – das macht Appetit!

Zu beziehen ist die feine Schokolade mit der Illustration von Miki Früh direkt in der Erzabtei St. Ottilien. (Die Schokolade für Münsterschwarzach schmückt eine andere Gestaltung)

Die Gestaltung der Verpackung erscheint demnächst auf der Internetseite des Kommunikationsdesigners – hier an dieser Stelle geht es nur um die Illustration.

8. Juli 2009

Illustrationen…

Das ‘Problem’ der Vielseitigkeit: Ein weites Spektrum oder nur eine simple Reduktion auf das Wesentliche? – Die Gradwanderung zwischen Beliebigkeit oder dem Wunsch zur Mitteilung? Die Fülle der Zeichnungen und Bilder von Miki Früh erscheint derzeit noch willkürlich gestreut – zumindest in der Veröffentlichung, das Archiv wird aufgeräumt und nummeriert, manche Arbeiten müssen erst noch fotografiert werden… und dennoch wird es niemals möglich sein, alles Gedachte in Kürze oder Übersichtlichkeit darzubieten – denn der Schaffensprozess schreitet voran, wird niemals dem ‘Jetzt’ gerecht, hinkt immer hinterher.

Hier also eine kleine Auswahl an Illustrationen, so eben mal schnell ins Netz gestellt. Weitere Illustrationen werden in Zukunft auf diesen Seiten Veröffentlicht…

25. Juni 2009

Ausstellung im Stockwerk 2009

300_ohnetitel_36x54 Für alle, die es nicht geschafft haben, die Bilder von Miki Früh im Stockwerk® anzusehen, sei hier die Gelegenheit gegeben, sich die Arbeiten online anzusehen. Vielleicht hat ja der eine oder andere aufgrund der Online-Präsentation doch noch Zeit und Lust, sich die Originale anzusehen? weiterlesen

19. Juni 2009

Seite im Aufbau

Jetzt dauert es nicht mehr lange und die künstlerische Seite von Miki Früh kann näher beleuchtet werden… Im Zuge der Ausstellung im Stockwerk® und dem dort verbuchten Erfolg soll nun eine Internetseite entstehen, die über das künstlerische Schaffen von Früh Auskunft gibt.
Ein klein wenig Geduld also noch, bitteschön – hier ist die Farbe noch nicht ganz trocken…
Grüße aus Emmering

18. Juni 2009

Position 2009

Das Hadern mit dem Kunstmarkt hat ein Ende gefunden – die zu hoch aufgebauten Anforderungen an andere und sich selbst sind als hemmende Barrieren erkannt – der Zugang zur Kunst hat sich wieder geöffnet. Kontakte mit anderen Künstlern im In- und Ausland waren maßgeblich an der Neuorientierung beteiligt, aber auch der Wunsch, die ‘Gesellschaft’ aufzurütteln und mit viel Humor und Intellekt, die eigenen kritischen Gedanken zu visualisieren.

Die Auseinandersetzung mit dem Unterschied von Wirklichkeit und Realität ist und bleibt die treibende Kraft für Miki Früh.

Als weit aufgespannten Rahmen wählt Miki Früh das Thema “Strukturen”, unter dessen Beleuchtung er mit facettenreichen Positionswechseln die Realität – subjektiv natürlich! – betrachtet und kritisch Politik und Gesellschaft, aber auch Natur- und Geisteswissenschaften untersuchen will.

Die deutliche Trennung zwischen Kunst und Karikatur ist noch nicht vollends abgeschlossen, zuerst musste sich die Unterscheidung der Denkweise von Gebrauchsgrafiker und Künstler deutlich herauskristallisieren. Eine Festlegung auf einen Stil oder ein Malmedium im vornherein, lehnt Früh ab – die Vielseitigkeit, Variation und Kombination beweisen seinen Anspruch und seine Experimentierfreudigkeit – auch auf die Gefahr hin, für Sammler und Kunstmarkt kaum berechenbar und schwer zuordbar zu sein. Sein fast schon diebischer Spaß und der Genuß an der freien Arbeit als Künstler verbieten es ihm geradezu, sich jetzt schon für immer festzulegen.

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