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Mit der Passion des Zeichnens und Kritzelns, bekommt der der kleine Früh von seinen Eltern stets Farben und Stift in die Hände gedrückt… und er tobt sich aus. Jahre später entsteht der Wunsch, diese Passion zum Beruf zu machen. Um eine Familie ernähren zu können, studiert Früh zunächst Kommunikationsdesign an der FH München. Das Berufsbild wandelte sich schon damals sehr schnell von Schere-Kleber-Bleistift hin zum Computer. Nach vielen Jahren am Rechner findet eine Rückbesinnung zunächst in ergänzender Weise statt und der Computer wird immer wieder gegen den ”ehrlichen” Bleistift getauscht. Das Denken findet nun wieder diagonal statt, springt manchmal querfeldein und befreit sich von gepixelten Zwängen…

Langfristig soll die Gewichtung seiner Tätigkeit mehr den Schwerpunkt auf Illustration und Kunst legen – ohne dabei die Verknüpfung von Marketing mit visuellen Erscheinungsformen zu verlieren. Präzises Denken in semiotischer Hinsicht und ethischer Verantwortung werden ihm immer wichtiger. Nach Frühs Ansicht, verbaut der Computer stellenweise den Blick auf das Wesentliche. Eine sinnvolle Nutzung aller Werkzeuge wird nicht nur Ziel sondern ein unabdingbares Muss.

Die Zeichnung ist beseelt, die bloße Abbildung in Bits und Bytes ist es oftmals nicht. Es geht um den Kern der Dinge – wobei Vision und Realität sich nicht unbedingt gegenseitig ausschliessen müssen. Es ist nicht der Verdruss aus der Werbewelt, der Früh dazu bewegt, umzudenken – es scheint vielmehr die Notwendigkeit zu sein, etwas an dem in Verruf geratenen Image der „Werbung“ zu ändern.

Früh leitet seinen Paradigmenwechsel in der Werbung ein, mit Herz und Verstand…

”Macht Design die bessere Kunst, oder macht Kunst das bessere Design?” – ist die derzeitige Frage die Früh derzeit als neue Auffassung, als neues Begreifen untersuchen will.